A4: Resilienz bedeutet, sich flexibel auf sich veränderte äußere Umstände einstellen zu können, ohne an Leistung zu verlieren. In Krisensituationen gewappnet zu sein, Rückschläge schnell zu verarbeiten und aus Herausforderungen und Fehlern zu lernen.
Resilienz für Kommunen im ländlichen Raum heißt, dass ein „immer weiter wie bisher“ nicht mehr erstrebenswert ist. Es bedarf der Analyse, wie sich äußere Bedingungen verändern (dazu gehören Wetterereignisse, Klimaveränderungen, aber auch der gesellschaftliche Wandel wie z.B. andere Ansprüche der BürgerInnen hinsichtlich des Dienstleistungsumfangs in Verwaltungen) und wie Kommunen sich rechtzeitig darauf vorbereiten können, um zukunftsträchtig aufgestellt zu sein.
Der regenerative Ansatz besagt nichts anderes, als dass durch Vorhaben nicht nur der Status Quo gehalten werden soll, sondern durch das Tun auch Verbesserungen für den ILE-Raum erzielt werden.